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Donnerstag, 9.2.2012

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Farben - Decklacke - außen - Auro \ oxid braun (Zur Preisauskunft)

Buntlack seidenmatt - Oxid-Braun - 0,75L

AURO, Nr: 260-87 Lösemittelfreier, seidenmatter Lack für Holz- und Metallanstriche oder Holzwerkstoffe im Innenbereich.


Bitte denken Sie daran, dass Farbtöne o.ä. nicht 100% orginalgetreu abgebildet werden.

 AURO Decklack seidenmatt Nr. 260

Werkstoffart

- umweltfreundliche, wasserverdünnbare, deckende Beschichtung für den Innenbereich
- mittlerer Glanz, lösemittelfrei, ohne Holzschutzmittel
- konsequent ökologische Rohstoffauswahl

Verwendungszweck
- zur Gestaltung, zum (diffusionsfähigen) Schutz für Holz, Holzwerkstoffe und Eisenteilen
- nur für innen, mind. 2x anwenden, je Auftrag mit ca. 0,08 l/m2

Technische Eigenschaften
- geprüft gemäß DIN EN 71 Teil 3, Sicherheit von Spielzeug
- geprüft gemäß DIN 53160, speichel- und schweißecht
- nach EN 13300: Abrieb Klasse 1, Deckkraft Klasse 3 bei Verbrauch ca. 0,08 l/m2 (=ca. Reichweite 12,5m2/l), Weißgrad ca. 94%

Zusammensetzung
Wasser, pflanzliches Bindemittel (Sonnenblumenöl-, Rizinenöl-, Leinöl-Standöl, Kolophonium-Glycerinester z. T. als Ammoniumseifen), mineralische Pigmente, Füllstoffe, Kieselsäuren, Tenside (aus Raps-, Rizinusöl, Zuckertensid), Celluloseether, Trockenstoffe (bleifrei), Borate, Lecithin. Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Mögliche Allergien beachten. Maßgebend ist unsere aktuelle Volldeklaration.

Farbton
Weiß und 8 verschiedene Farbtöne (siehe entsprechende Farbtonkarte oder Produktliste).
Bitte beachten: Das flüssige Produkt sieht milchig aus, es trocknet aber klar auf. Farbton-, Glanzgradunterschiede bei verschiedenen Chargennummern sind möglich. Unterschiedliche Chargen vor Verwendung mischen. Alle Decklacke Nr. 260* sind untereinander mischbar. Eine Abtönung mit AURO Decklack Nr. 250* ist unter Berücksichtigung einer Produktänderung, u.a. Glanzgrad, möglich. Selbstanmischungen erfolgen auf eigene Gewähr.

Hinweise zur Verarbeitung
- Untergrund vor Produktanwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen
- ist eine Prüfung nicht möglich, ist die Altbeschichtung komplett bis auf das rohe Holz bzw. den intakten Untergrund zu entfernen
- während der Verarbeitung direkte Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeitseinflüsse und Schmutzeintrag während der Trocknung vermeiden
- Verarbeitungstemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C, max. 85% rel. Luftfeuchte, optimal 20-23 °C, 50-65% rel. Luftfeuchte
- Holzfeuchte max. 12% bei Laub-, 15% bei Nadelholz
- Produkt vor Gebrauch gut aufrühren
- Nachfolgeanstriche gemäß Anstrichaufbau nach vollständiger Trocknung zügig durchführen
- nicht vollständig fertiggestellte Anstriche keiner längeren Belastung aussetzen
- eine produkttypische (Nach-)Gilbung ist vorhanden und zu beachten
- der Glanzgrad kann je nach Holzsorte variieren und wird bei Beanspruchung gemindert
- der Renovierungszyklus ist u. a. abhängig von der Beanspruchung und der Farbwahl und kann bei guter Anstrichausführung 5 Jahre und mehr betragen
- für den opt., dauerhaften Schutz sind die Flächen regelmäßig mind. 2 x jährlich zu kontrollieren, zu pflegen und Schadstellen sofort auszubessern
- objektbedingt ist im Bedarfsfall früher zu renovieren. Rechtzeitige Pflege- und Renovierarbeiten begünstigen die Haltbarkeit
- nur mit den Produkten verträgliche Dichtungsmassen und Klebebänder anwenden
- Dichtung der Verglasung auf Funktionsfähigkeit prüfen und bei Bedarf erneuern
- Fensteranstriche vollständig durchtrocknen lassen, bevor Fenster geschlossen werden
- alle Beschichtungsarbeiten sind auf das Objekt und deren Nutzung abzustimmen.
Insbesondere beachten: Technische Richtlinien Nr. 20 des BFS (Bundesausschuß Farbe und Sachwertschutz).

Anwendungstechnische Empfehlungen

1. UNTERGRUND
1.1 Geeignete Untergründe: Nur für Innen:
Holz, Holzwerkstoffe, Eisenteile nach Vorbehandlung mit AURO Rostschutzgrund Nr. 234*.
Nicht für Böden oder für Holz mit Erdkontakt geeignet.
1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse:

Der Untergrund muß sauber, tragfähig und frei von trennenden oder durchfärbenden Substanzen sein.

2. ANSTRICHAUFBAU (ERSTANSTRICH)
2.1 Untergrundart: unbehandeltes Holz, Holzwerkstoffe.
2.1.1 Untergrundvorbereitung

- Kanten runden, Untergrund reinigen, anschleifen, sorgfältig entstauben;
- für hochwertige Oberflächen auf glatten Hölzern, zunächst mit Schwamm wässern, trocknen lassen, in Faserrichtung feinschleifen, Poren ausbürsten, sorgfältig entstauben und reinigen;
- bei Schleifarbeiten auf rostfreie Schleifmittel achten;
- inhaltsstoffreiche, harzreiche und tropische Hölzer mit AURO Pflanzen-Alkoholverdünnung Nr. 219* auswaschen und erneut feinschleifen;
- austretende Holzinhaltsstoffe, wie Harz und Harzgallen, entfernen; schadhaftes Holz entfernen; offene Holzverbindungen abdichten;
- bei Holzwerkstoffen Kanten zusätzlich wasserfest abdichten;
Inhaltsstoffreiche Hölzer mit AURO Spezialgrundierung Nr. 117* vorbehandeln:
• Gerbstoffreiche Hölzer (z.B. Eiche, Kastanie, Framire o. ä.) zur Vorbeugung von Trocknungsverzögerungen
• Hölzer mit durchschlagenden, verfärbenden Inhaltsstoffen (z.B. Lärche, Red-Cedar, Meranti, o. ä.) besonders für nachfolgende helle oder weiße Beschichtungen
• Salzbehandelte sowie kesseldruckimprägnierte Hölzer zur Vorbeugung von Ausblühungen
Bitte beachten: unser Themenblatt "Universelle Vorbehandlung inhaltsstoffreicher Hölzer”.
2.1.2 Grundbehandlung
- je nach Holzsorte 1x grundieren mit AURO Holzgrundierung Nr. 124* oder AURO Spezialgrundierung Nr. 117*
- je nach Holzsorte kann alternativ 1 x mit AURO Vorstreichfarbe Nr. 253* 10% mit Wasser verdünnt grundiert werden
2.1.3 Zwischenbehandlung:
- Schadstellen mit AURO Lackspachtel Nr. 231* vorspachteln
- 1 x mit AURO Vorstreichfarbe Nr. 253*, falls bisher nicht erfolgt
2.1.4 Endbehandlung
- mind. noch 2 x AURO Decklack Nr. 260*. Bei glatten, gleichmäßig saugenden Flächen Gesamtverbrauch von mind. 0,24 l/m2 (Nr. 253* ca.0,08 l/m2, 2 x 260* je ca. 0,08 l/m2) für den optimalen Schutz einhalten.
- Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen und nach Trocknung empfiehlt sich, je nach Untergrund und Oberflächengüte, mit feinem Sandpapier (Körnung 220) oder Schleifpad ohne Kantenverletzung leicht anzuschleifen und zu entstauben.
2.2 Untergrundart: rohe Eisenteile
2.2.1 Untergrundvorbereitung

- Untergrund reinigen und sorgfältig durch Bürsten (Drahtbürste) und Schleifen (Körnung 60-120) blank entrosten
- Staub entfernen, keine Rostumwandler verwenden
2.2.2 Grundbehandlung
- 1 x gleichmäßig mit AURO Rostschutzgrund Nr. 234* behandeln
- nach jedem Auftrag Trocknung abwarten und mit feinem Sandpapier (Körnung 220) oder Schleifpad ohne Kantenverletzung leicht anschleifen, entstauben
2.2.3 Endbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben
2.3 Untergrundart: werksseitig grundierte Eisenteile
2.3.1 Untergrundvorbereitung

- gründlich reinigen, mit feinem Sandpapier (Körnung 180) leicht anschleifen, entstauben. Bei werksseitig vorbehandelten Untergründen Anstrichprobe, Haftungsprobe ausführen
2.3.2 Grundbehandlung: Entfällt bei werksseitig grundierten Eisenteilen.
2.3.3 Endbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben

3. ANSTRICHAUFBAU BEI RENOVIERUNGSANSTRICHEN
3.1 Untergrundart: Vergrauter oder schadhafter Altanstrich (Instandsetzung)
3.1.1 Untergrundvorbereitung

- vorhandene Untergründe und Altanstriche auf Haftung und Verträglichkeit prüfen, ggf. Probeanstrich ausführen.
- nicht tragfähige, nicht geeignete Altanstriche, z. B. vergraute oder stark beschädigte Altanstriche, vollständig bis auf den tragfähigen Untergrund entfernen.
3.1.2 Folgebehandlung: Neuaufbau wie unter Punkt 2 beschrieben
3.2 Untergrundart: Intakter Altanstrich (Instandhaltung)
3.2.1 Untergrundvorbereitung:
Oberfläche gründlich reinigen, anschleifen und entstauben
3.2.2 Grundbehandlung: entfällt bei intakten, trag- und haftfähigen Altanstrichen
3.2.3 Empfohlen wird: bei Holzanstrichen mit AURO Spezialgrundierung Nr. 117* einen zusätzlichen Voranstrich auszuführen.
3.2.4 Endbehandlung: wie unter Punkt 2.1.3/2.1.4 beschrieben

4. REINIGUNG UND PFLEGE
Oberflächen entweder nur mit lauwarmem Wasser reinigen, oder unter Verwendung des AURO Lack- und Lasurreinigers Nr. 435*. Keine Laugen (z.B. Salmiaklösungen, Seifenlaugen) oder stark scheuernde, abrasive Putz-und Reinigungsmittel verwenden.

* siehe entsprechende Technische Merkblätter.



Das Technische Merkblatt gibt Empfehlungen und mögliche Beispiele. Verbindlichkeit und Haftung können daraus nicht erfolgen. Die Inanspruchnahme der Beratung begründet kein Rechtsverhältnis. Die Angaben entsprechen unserem heutigem Kenntnisstand und entbinden den Anwender nicht aus der Eigenverantwortung. Bei allen Beschichtungsarbeiten und deren Vorbereitungen ist der jeweilige Stand der Technik zu beachten. Die Objektbedingungen und die Produkteignung sind fach- und sachgerecht zu prüfen. Mit Erscheinen einer Neuauflage verliert dieses Merkblatt seine Gültigkeit. Stand: 01.07.2004; komplette Überarbeitung.


 
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