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Farben - Decklacke - innen - Auro \ farblos (Zur Preisauskunft)
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Klarlack, seidenmatt - 2,5L
AURO, Nr: 261 Lösemittelfreier, seidenmatter Klarlack für Möbel und Objekte aus Holz oder Holzwerkstoffen im Innenbereich. Gute Abriebbeständigkeit.

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Bitte denken Sie daran, dass Farbtöne o.ä.
nicht 100% orginalgetreu abgebildet werden.
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AURO Klarlack glänzend Nr. 251 und AURO Klarlack seidenmatt Nr. 261
Werkstoffart - umweltfreundliche, wasserverdünnbare, transparente Lacke für innen - lösemittelfrei, ohne Holzschutzmittel - konsequent ökologische Rohstoffauswahl
Verwendungszweck - als transparente Beschichtung für Holz, Holzwerkstoffe - mind. 2x anwenden, je Auftrag mit ca. 0,08 l/m2
Technische Eigenschaften - geprüft gemäß DIN EN 71 Teil 3, Sicherheit von Spielzeug - geprüft gemäß DIN 53160, speichel- und schweißecht - nach EN 13300: Abrieb Klasse 1
Zusammensetzung Wasser, pflanzliches Bindemittel (Sonnenblumenöl-, Rizinenöl-, Leinöl-Standöl, Kolophonium-Glycerinester z. T. als Ammoniumseifen), mineralische Füllstoffe, Kieselsäuren, Tenside (aus Raps-, Rizinusöl, Zuckertensid, Lecithin), Celluloseether, Trockenstoffe (bleifrei), Borate. Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Mögliche Allergien beachten. Maßgebend ist unsere aktuelle Volldeklaration.
Farbton Farblos. Leicht honigtönend. Bitte beachten: Das flüssige Produkt sieht milchig aus, es trocknet aber klar und transparent. Die Klarlacke wirken auf den verschiedenen Hölzern unterschiedlich, deshalb Probeanstrich ausführen. Farbton-, Glanzgradunterschiede bei verschiedenen Chargennummern sind möglich. Unterschiedliche Chargen vor Verwendung mischen. Eine Abtönung mit AURO Decklack Nr. 250* oder 260* ist unter Berücksichtigung einer Produktänderung, u.a. Glanzgrad, möglich. Selbstanmischungen erfolgen auf eigene Gewähr.
Trockenzeit bei Normklima (23 °C/ 50% rel. Luftfeuchtigkeit) - staubtrocken nach ca. 8-10 Stunden, trocken und überarbeitbar nach ca. 24 Stunden, durchgetrocknet nach ca. 5 Tagen. - bei direkter Anwendung auf inhaltsstoffreichen Hölzern (siehe Rückseite Punkt 2), bei hoher Luftfeuchtigkeit, niedrigen Temperaturen und zu hoher Verbrauchsmenge ergeben sich wesentliche Trocknungsverzögerungen. - die Trocknung erfolgt durch Sauerstoffaufnahme, daher während der Trocknungszeit auf ausreichenden, temperierten Luftwechsel achten.
Anwendungstechnische Empfehlungen
1. UNTERGRUND 1.1 Geeignete Untergründe: Nur für innen: Holz, Holzwerkstoffe. Nicht für Böden oder für Holz mit Erdkontakt geeignet. 1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse: Der Untergrund muß sauber, tragfähig und frei von trennenden oder durchfärbenden Substanzen sein.
2. ANSTRICHAUFBAU (ERSTANSTRICH) 2.1 Untergrundart: unbehandeltes Holz, Holzwerkstoffe. 2.1.1 Untergrundvorbereitung - Kanten runden, Untergrund reinigen, anschleifen, sorgfältig entstauben; - für hochwertige Oberflächen auf glatten Hölzern, zunächst mit Schwamm wässern, trocknen lassen, in Faserrichtung feinschleifen, Poren ausbürsten, sorgfältig entstauben und reinigen; - bei Schleifarbeiten auf rostfreie Schleifmittel achten; - inhaltsstoffreiche, harzreiche und tropische Hölzer mit AURO Pflanzen-Alkoholverdünnung Nr. 219* auswaschen und erneut feinschleifen; - austretende Holzinhaltsstoffe, wie Harz und Harzgallen, entfernen; schadhaftes Holz entfernen; offene Holzverbindungen abdichten;
Inhaltsstoffreiche Hölzer mit AURO Spezialgrundierung Nr. 117* vorbehandeln: • Gerbstoffreiche Hölzer (z.B. Eiche, Kastanie, Framire o. ä.) zur Vorbeugung von Trocknungsverzögerungen • Hölzer mit durchschlagenden, verfärbenden Inhaltsstoffen (z.B. Lärche, Red-Cedar, Meranti, o. ä.) • Salzbehandelte sowie kesseldruckimprägnierte Hölzer zur Vorbeugung von Ausblühungen Bitte beachten: unser Themenblatt "Universelle Vorbehandlung inhaltsstoffreicher Hölzer”.
2.1.2 Grundbehandlung - je nach Holzsorte 1 bis 2 x grundieren mit Holzgrundierung Nr. 124* oder Spezialgrundierung Nr. 117* - alternativ kann je nach Holzsorte eine Grundierung mit Klarlack Nr. 251 oder 261, verdünnt max. bis 20 % mit Wasser, erfolgen
2.1.3 Zwischenbehandlung - Schadstellen mit entsprechend geeigneten Produkten ausgleichen - 1 x mit AURO Klarlack Nr. 251 oder Nr. 261, falls bisher nicht erfolgt 2.1.4 Endbehandlung - mind. noch 1 x AURO Klarlack Nr. 251 oder 261. - Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen und nach Trocknung empfiehlt sich, je nach Untergrund und Oberflächengüte, mit feinem Sandpapier (Körnung 220) oder Schleifpad ohne Kantenverletzung leicht anzuschleifen und zu entstauben.
3. ANSTRICHAUFBAU BEI RENOVIERUNGSANSTRICHEN 3.1 Untergrundart: Vergrauter oder schadhafter Altanstrich (Instandsetzung) 3.1.1 Untergrundvorbereitung - vorhandene Untergründe und Altanstriche auf Haftung und Verträglichkeit prüfen. - nicht tragfähige, nicht geeignete Altanstriche, z. B. vergraute oder stark beschädigte, abgenutzte Altanstriche, vollständig bis auf das tragfähige Holz bzw. den tragfähigen Untergrund entfernen. 3.1.2 Folgebehandlung: Neuaufbau wie unter Punkt 2 beschrieben 3.2 Untergrundart: Intakter Altanstrich (Instandhaltung) 3.2.1 Untergrundvorbereitung: Oberfläche gründlich reinigen, anschleifen und entstauben 3.2.2 Grundbehandlung: entfällt bei intakten, trag- und haftfähigen Altanstrichen 3.2.3 Folgebehandlung: wie unter Punkt 2.1.3/2.1.4 beschrieben
4. REINIGUNG UND PFLEGE Oberflächen entweder nur mit lauwarmem Wasser reinigen, oder unter Verwendung des AURO Lack- und Lasurreinigers Nr. 435*. Keine Laugen (z.B. Salmiaklösungen, Seifenlaugen) oder stark scheuernde, abrasive Putz-und Reinigungsmittel verwenden.
Hinweise zur Verarbeitung - Untergrund vor Produktanwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen - ist eine Untergrundprüfung nicht möglich, ist die Altbeschichtung komplett bis auf das rohe Holz bzw. den intakten Untergrund zu entfernen - während der Verarbeitung direkte Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeitseinflüsse und Schmutzeintrag während der Trocknung vermeiden - Verarbeitungstemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C, max. 85% rel. Luftfeuchte, optimal 20-23 °C, 50-65% rel. Luftfeuchte - Holzfeuchte max. 12% bei Laub-, 15% bei Nadelholz - Produkt vor Gebrauch gut aufrühren - Nachfolgeanstriche gemäß Anstrichaufbau nach vollständiger Trocknung zügig durchführen - nicht vollständig fertiggestellte Anstriche keiner längeren Belastung aussetzen - eine produkttypische (Nach-)Gilbung ist vorhanden und zu beachten - der Glanzgrad kann je nach Holzsorte variieren und wird bei Beanspruchung gemindert - der Renovierungszyklus ist u. a. abhängig von der Beanspruchung - rechtzeitige Pflege- und Renovierarbeiten begünstigen die Haltbarkeit - nur mit den Produkten verträgliche Dichtungsmassen und Klebebänder anwenden - Dichtung der Verglasung auf Funktionsfähigkeit prüfen und bei Bedarf erneuern - Fensteranstriche vollständig durchtrocknen lassen, bevor Fenster geschlossen werden - alle Beschichtungsarbeiten sind auf das Objekt und deren Nutzung abzustimmen. Insbesondere sind zu beachten: die Technischen Richtlinien Nr. 20 des BFS (Bundesausschuß Farbe und Sachwertschutz).
* siehe entsprechende Technische Merkblätter.
Das Technische Merkblatt gibt Empfehlungen und mögliche Beispiele. Verbindlichkeit und Haftung können daraus nicht erfolgen. Die Inanspruchnahme der Beratung begründet kein Rechtsverhältnis. Die Angaben entsprechen unserem heutigem Kenntnisstand und entbinden den Anwender nicht aus der Eigenverantwortung. Bei allen Beschichtungsarbeiten und deren Vorbereitungen ist der jeweilige Stand der Technik zu beachten. Die Objektbedingungen und die Produkteignung sind fach- und sachgerecht zu prüfen. Mit Erscheinen einer Neuauflage verliert dieses Merkblatt seine Gültigkeit. Stand: 01.06.2004; komplette Überarbeitung. |
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Sie können sich auch jederzeit von uns telefonisch beraten lassen und bestellen unter 01805-628878 (14ct/Min aus dem dt. Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen)!
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